Johannes Ullrich beim Parlamentarischen Abend der AIF
Am 24. Februar 2026 nahm FDWF-Geschäftsführer Johannes Ullrich am Parlamentarischen Abend der AIF – Allianz für Industrie und Forschung im Haus der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin teil. Die Veranstaltung bot einen Rahmen für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Forschung zu aktuellen innovationspolitischen Fragestellungen.
Im Mittelpunkt standen die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sowie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), die als wichtige Instrumente für den Wissenstransfer und die Innovationsförderung insbesondere im Mittelstand gelten. In diesem Zusammenhang wurde auch die Rolle kleiner und mittlerer Unternehmen als wesentliche Träger von Innovation und Wertschöpfung hervorgehoben.
Der Dialog mit politischen Vertreterinnen und Vertretern machte deutlich, dass zentrale Herausforderungen weiterhin im Abbau bürokratischer Hürden, in der Verbesserung der Wachstumsbedingungen sowie in der Ausgestaltung verlässlicher und zukunftsorientierter Förderstrukturen liegen. Ergänzend wurde die Bedeutung von Normung und Standards für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland betont.
In einer begleitenden Podiumsdiskussion wurde zudem die Notwendigkeit unterstrichen, Forschungsergebnisse schneller in die wirtschaftliche Anwendung zu überführen. Dabei spielen insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Start-ups sowie effiziente Förder- und Genehmigungsprozesse eine wichtige Rolle. Auch im Kontext der Hightech Agenda Deutschland wurde die Fokussierung auf Schlüsseltechnologien als sinnvoller Ansatz bewertet.
Für mittelständisch geprägte Branchen bleiben innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ein entscheidender Faktor, um Wettbewerbsfähigkeit, technologische Entwicklung und Beschäftigung langfristig zu sichern. Der Austausch im Rahmen der Veranstaltung lieferte hierzu wichtige Impulse und unterstrich die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen den beteiligten Akteuren.